Allgemeine Informationen zu Massagen

„Eine gut gemeinte Berührung ist etwas, das wir einander und uns selbst instinktiv zukommen lassen, um zu besänftigen, zu lindern und zu trösten“. Das schreibt Victoria Plum in dem Buch Das grosse Buch der Massage. Weiterhin beschreibt sie, dass Massagen etwas Gegenseitiges sind. „Es gibt nicht nur einen Geber und einen Nehmer. Wenn wir jemanden mit mit unserer Hand oder dem Unterarm den Rücken massieren, massiert der Rücken im Gegenzug unsere Hand oder den Unterarm. Man kommt mit seiner eigenen Menschlichkeit in Berührung“.

Massagen wirken sich sehr positiv auf den Körper aus und das in vielerlei Hinsicht. In erster Linie rufen sie ein Gefühl von Entspannung, Wohlbefinden und Erholung hervor, denn es werden Wohlfühlhormone wie Serotonin, Dopamin oder Qxytocin ausgeschüttet. Präventive Maßnahmen sorgen zusätzlich für Stressabbau, da Körper und Geist in Einklang gebracht werden, was durch die positive Umstimmung des Nervensystems bewirkt wird. Das Lösen von Muskelverspannungen, eine Steigerung der Leistungsfähigkeit, Verbesserung der Körperwahrnehmung, Aktivierung des Stoffwechsels oder Reinigung & Regeneration der Haut sprechen zudem für Massagen. Es gib eine Vielzahl von präventiven Anwendungen und jede davon kann, zusätzlich zu den hier genannten Wirkungen, Erfolge erzielen.

Präventive Klassische Massagen

Eine Massage der Rückenpartie wird am häufigsten gewünscht. Eine Vielzahl von Muskeln sorgen im Rückenbereich für den aufrechten Gang, schützen die Wirbelsäule und die Bandscheiben. Diese Muskeln können sich aber durch das Alltagsleben verhärten oder verkürzen. Eine Massage fördert die Durchblutung, löst Verspannungen im Muskel und kräftigt diesen.

Unterschätzt und aus Scheu oft nicht angewandt wird die Massage des Gesäßes, welches z.B.: durch langes Sitzen sehr verspannt sein kann. Als Teil einer klassischen Rückenmassage können diese Verspannungen gelöst und der Ischiasnerv entlastet werden. Dem Kunden wird nicht nur eine angenehmes und komplettes Körpergefühl vermittelt sondern auch die gesamte Gesäßmuskulatur aktiviert. Diese stützt die Wirbelsäule sowie das Becken und sichert die Beweglichkeit des gesamten Rumpfes sowie der Beine.

Wirksam ist eine Massage im Brustbereichs. Die Brustmuskulatur, die den gesamten Brustkorb bedeckt, die inneren Brustorgane schütz, an Bewegungen der Arme beteiligt ist sowie die Ein- und Ausatmung unterstützt, wird oft vernachlässigt. Eine Anwendung in diesem Bereich ist eine sehr gute Präventionsmaßnahme, bei der auch der Bereich des Atemtrakts unterstützt wird.

Eine Bauchmassage ist sehr angenehm und sorgt für eine tiefe Entspannung. Die Bauchmuskulatur schützt lebenswichtige Organe, sorgt für den aufrechten Gang, unterstützt den Verdauungsprozess und die Ausatmung. Somit ist eine Massage der Bauchmuskulatur und des Bauchraums sehr zu empfehlen.

Eine Massage von Schulter-Arm- und Handmuskulatur dient zur Aktivierung derer, trägt zur Entspannung bei und kann Verspannungen lösen, die Beweglichkeit fördern sowie Muskel- und Sehnenerkrankungen vorbeugen.

Die klassische Massage der Nackenmuskulatur wirkt entspannend und löst verhärtete Muskelfasern, wodurch sich der Kopf wieder freier bewegen lässt. Die Durchblutung der Muskulatur wird angeregt und Stress abgebaut.

Die Fuß- und Beinmassage ist sehr angenehm und erstklassig in der Prävention, da die Muskulatur in den Beinen für Bewegung, Haltung und den aufrechten Gang zuständig ist. Massagen sorgen in diesem Bereich für eine bessere Durchblutung sowie Kräftigung der Muskeln.

Zum Abschluss einer Ganzkörperanwendung wird sehr gern ein Massage der von Gesicht und Kopf genutzt. Sie erzielt eine gute Durchblutung der einzelnen Muskelbereiche und kann, präventiv eingesetzt, bei Kopfschmerzen sehr wirksam sein.

Präventive Spezialmassagen

Eine Colonmassage ist eine spezielle, präventive Massage des Bauchraums, die gern zur Verbesserung der Darmtätigkeit eingesetzt wird. Sie ist eine natürliche Alternative zu Abführmitteln, wenn man z.B. unter unregelmäßigem Stuhlgang leidet.

Die Bindegewebsmassage ist eine Reflexzonenmassage. Sie verfolgt das Ziel, dass sich die Anwendung nicht nur auf Haut und Muskeln, sondern auch auf die positive Reizung der Nerven konzentriert, was Wirkungen auf die inneren Organe und des gesamten Körpers hat. Diese Massage sorgt, präventiv eingesetzt durch vegetative Umstimmung, u. a. für eine Normalisierung der Organfunktionen, Lösung von Hautverklebungen zwischen Subcutis (Unterhaut) und Muskelfaszien und für tiefe Entspannung sowie Erholung.

Eine Massage nach Breuss beruft sich auf ein sanfte und energetische Massagetechnik, die entlang der Wirbelsäule ausgeführt wird. Dabei finden die Nervenbahnen die Reflexzonen als auch die Energiebahnen besondere Berücksichtigung. Die präventive Anwendung mit Streckung der Wirbelsäule, unter Nutzung von Johanniskrautöl, bewirkt u.a. eine Regeneration der Bandscheiben und sorgt für eine tiefe und wohltuende Ganzkörperentspannung.

Wellnessmassagen

Die Massage mit heißen Steinen hat eine lange Geschichte. Bei einer Hot-Stone Massage kombinieren sanfte Massagegriffe und die wohltuende Wärme der Steine. Ihre Wirkungsweisen sind vielfältig, hauptsächlich aktiviert und reguliert diese Anwendung alle körpereigenen Vorgänge und setzt energetische als auch physiologische Prozesse in Gang. Resultat sind Wohlgefühl, Ausgeglichenheit, Entspannung und der freie Fluß der Lebensenergie durch zielgerichtete Aktivierung der Energiebahnen.

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